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Auszug aus der II. Berechnungsverordnung


                                     
Teil IV Wohnflächenberechnung

                                     § 42 Wohnfläche
                                     (1) Die Wohnfläche einer Wohnung ist die Summe der anrechenbaren
                                     Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu der Wohnung gehören.
                                     (2) Die Wohnfläche eines einzelnen Wohnraumes besteht aus dessen anrechenbarer Grundfläche;
                                     hinzuzurechnen ist die anrechenbare Grundfläche der Räume, die ausschließlich zu diesem
                                     einzelnen Wohnraum gehören. Die Wohnfläche eines untervermieteten Teils einer
                                     Wohnung ist entsprechend zu berechnen.
                                     (3) Die Wohnfläche eines Wohnheimes ist die Summe der anrechenbaren Grundflächen der
                                     Räume, die zur alleinigen und gemeinschaftlichen Benutzung durch die Bewohner bestimmt sind.
                                     (4) Zur Wohnfläche gehört nicht die Grundfläche von
                                     1. Zubehörräumen; als solche kommen in Betracht: Keller, Waschküchen, Abstellräume
                                     außerhalb der Wohnung, Dachböden, Trockenräume, Schuppen (Holzlegen), Garagen
                                     und ähnliche Räume;
                                     2. Wirtschaftsräumen; als solche kommen in Betracht: Futterküchen, Vorratsräume,
                                     Backstuben, Räucherkammern, Ställe, Scheunen, Abstellräume und ähnliche Räume.
                                     3. Räumen, die den nach Ihrer Nutzung zu stellenden Anforderungen des
                                     Bauordnungsrechtes nicht genügen:
                                     4. Geschäftsräumen.

                                     § 43 Berechnung der Grundfläche
                                     (1) Die Grundfläche eines Raumes ist nach Wahl des Bauherrn aus den Fertigmaßen oder den
                                     Rohbaumaßen zu ermitteln. Die Wahl bleibt für alle späteren Berechnungen maßgebend.
                                     (2) Fertigmaße sind die lichten Maße zwischen den Wänden ohne Berücksichtigung von Wand-
                                     gliederungen, Wandbekleidungen, Scheuerleisten, öfen, Heizkörpern, Herden und dergleichen.

                                     Einwand: vom Homepagebetreiber: i.d.R. werden bei neu geplanten Objekten Rohbaumaße
                                     zugrunde gelegt. Was aber, wenn sich später etwas ändert? Küche wird kleiner und Esszimmer
                                     wird größer, es mißt aber keiner die Rohbaumaße vor Ort, sondern erst nach Fertigstellung
                                     die Fertigmaße. Was denn dann? Wie sollen jetzt die Rohbaumaße zugrunde gelegt werden.
                                     Das ist doch Käse, aber so ist Politik, die haben alle keine Ahnung was Sache ist. Besser
                                     wäre es gesetzlich vorzuschreiben, bei Vermietung von Räumlichkeiten sind die
                                     Fertigmaße zugrunde zu legen.

                                     (3) Werden die Rohbaumaße zugrunde gelegt, so sind die errechneten Grundflächen
                                     um 3 vom Hundert zu kürzen.
                                     (4) Von den errechneten Grundflächen sind abzuziehen die Grundflächen von.
                                     1. Schornsteinen und anderer Mauervorlagen, freistehenden Pfeilern und Säulen, wenn sie in der                   
                                     ganzen Raumhöhe durchgehen und ihre Grundfläche mehr als 0,1 mē beträgt.
                                     2. Treppen mit über drei Steigungen und deren Treppenabsätze.
                                     (5) Zu den errechneten Grundflächen sind hinzuzurechnen die Grundflächen von.
                                     1. Fenster- und offene Wandnischen, die bis zum Fußboden herunterreichen und
                                     mehr als 0,13 m tief sind.
                                     2. Erkern und Wandschränken die eine Grundfläche von mindestens 0,5 mē haben.
                                     3. Raumteilen unter Treppen, soweit die lichte Höhe mindestens 2 m ist.
                                     Nicht hinzuzurechnen sind die Grundflächen der Türnischen.
                                     (6) Wird die Grundfläche auf Grund der Bauzeichnung nach den Rohbaumaßen ermittelt,
                                     so bleibt die hiernach berechnete Wohnfläche maßgebend, außer, wenn von der Bauzeichnung
                                     abweichend gebaut ist. Ist von der Bauzeichnung abweichend gebaut worden, so ist die Grundfläche                                      
                                     auf Grund der berichtigten Bauzeichnung zu ermitteln.

                                     Einwand, und wenn es keine berichtigte Bauzeichnung gibt? Das ist ja nicht genehmigungspflichtig,
                                     wenn um beim Beispiel Küche/Bad zu bleiben, wenn sich da etwas ändert. Da frägt auch so gut
                                     wie fast nie ein Bauherr danach, dass der 1/100 Plan berichtigt gezeichnet wird.

                                     § 44 Anrechenbare Grundfläche
                                     (1) zur Ermittlung der Wohnfläche sind anzurechnen.
                                     1. voll
                                     die Grundflächen von Räumen und Raumteilen mit einer lichten Höhe von mindestens 2 Metern.
                                     2. zur Hälfte. die Grundflächen von Räumen und Raumteilen mit einer lichten Höhe von
                                     mindestens 1 Meter und weniger als 2 Metern und von Wintergärten, Schwimmbädern,
                                     und ähnlichen nach allen Seiten geschlossenen Räumen;
                                     3. nicht
                                     (1) die Grundflächen von Räumen oder Raumteilen mit einer lichten Höhe von weniger als 1 Meter.
                                     (2) Gehören ausschließlich zu dem Wohnraum Balkone, Loggien, Dachgärten oder gedeckte
                                     Freisitze, so können deren Grundflächen zur Ermittlung der Wohnfläche bis zur Hälfte angerechnet
                                     werden.
                                     (3) Zur Ermittlung der Wohnfläche können abgezogen werden.
                                     1. bei einem Wohngebäude mit einer Wohnung bis zu 10 vom Hundert der ermittelten
                                     Grundfläche der Wohnung, .
                                     2. bei einem Wohngebäude mit 2 nicht abgeschlossenen Wohnungen bis zu 10 vom
                                     Hundert der ermittelten Grundflächen beider Wohnungen,
                                     3. bei einem Wohngebäude mit einer abgeschlossenen und einer nicht abgeschlossenen
                                     Wohnung bis zu 10 vom Hundert der ermittelten Grundfläche der nicht
                                     abgeschlossenen Wohnung.
                                     (4) Die Bestimmung über die Anrechnung oder den Abzug nach Absatz 2 oder 3 kann nur für
                                     das Gebäude oder die Wirtschaftseinheit einheitlich getroffen werden. Die
                                     Bestimmung bleibt für alle späteren Berechnungen maßgebend.

                                     Soweit die wichtigsten Bestimmungen über Wohnflächenberechnungen

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